Bargeldhandling ohne Filialen

Number26Der Ansatz, den Number26 (ich hatte schon mal berichtet) sich überlegt hat um die Anforderung des Bargeld-Einzahlens umsetzen, ist ebenso einfach wie gut:

Einfach in der App die Transaktion starten (wieviel möchte ich einzahlen?), beim Lebensmitteldiscounter Penny, real oder anderen Partnern an die Kasse gehen und das dort Geld direkt aufs Konto einzahlen. Genauso einfach geht auch das Auszahlen, zusätzlich zum bisherigen Weg des Geldausgabeautomaten.

Auszahlen an der Supermarktkasse ist nichts wirklich Neues. Das bieten bereits viele Discounter als eigene Dienstleistung gegen Vorlage der ec-Karte an. Hier hat sich aber eine Bank (oder ein FinTech) Kooperationspartner gesucht, und Ein- und Auszahlung sehr einfach für den Kunden umgesetzt – CASH26 heißt der Service.

Und wieder mal ein Beispiel dafür, dass Banking auch anders und einfach funktionieren kann. Im Weltbild der etablierten Banken gehört der Bargeldtransfer immer in die eigene Hand – maximal kooperiert man mit anderen Banken. So heißt Bargeld immer Filiale oder Geldautomat. Nach meinem Wissen ist noch keine Bank wirklich so weit gekommen, ihren Kunden echte Alternativen dazu anzubieten – oder gibt es Beispiele?

5 Gedanken zu „Bargeldhandling ohne Filialen

    • CASH26 sagt dazu:

      CASH26 WELCHE LIMITS FÜR EINZAHLUNG UND AUSZAHLUNG GIBT ES?

      Für die Ein- bzw. Auszahlung von Bargeld gelten bestimmte Limits, die zum Schutz gegen Geldwäsche von unserem Partner festgelegt werden und nicht veränderbar sind.

      Diese sind
      für die Einzahlung:
      – pro Barcode mindestens 50,00€
      – pro Barcode maximal 999,00 €
      – pro 24 Stunden maximal 999,00 €.

      Für die Auszahlung hast du folgende Möglichkeiten:
      – max. dein aktuelles Guthaben auf deinem Konto
      – pro Barcode maximal 300,00 €
      – pro 24 Stunden maximal 999,00 €.

  1. Marc sagt:

    also ich sehe keinen Vorteil, ob ich nun am Geldautomaten oder einen Kooperationspartner aufsuchen muss. Selbstverständlich kann man sagen, je mehr Angebote/Varianten desto besser für den Kunden.
    Im Ausland hat Bargeld teilweise nur eine untergeordnete Rolle und auch hier benötige ich in der Regel kein/kaum Bargeld, dh. lediglich der Kunde muss umdenken und die vorhandenen Möglichkeiten auch einsetzen. In den nächsten Jahren dürfte dies jedoch auch automatisch zunehmen, nämlich dann wenn bei den bisherigen EC/Girocard-Akzeptanz-Stellen auch KK angenommen werden. Ob dies dann über Magnet oder NFC geht, ist dem Kunden wahrscheinlich egal.

    • Hallo Marc, geht mir grundsätzlich auch so. Ich denke aber, die Abhebung bei Einkaufen mit zu erledigen ist sicherlich ein zusätzlicher Komfort aus Sicht eines Number26-Kunden (ec-Karte gibt es nicht). Außerdem kann man so (wieder aus Sicht des Number26-Kunden) das Konto befüllen ohne extra überweisen zu müssen. Aus Sicht der Zielgruppe macht das schon Sinn, zumal die meisten Number26 sicherlich erst mal als Zweitverbindung einrichten. In ein paar Jahren hat sich das Bargeld-Thema eh erledigt, da bin ich vollkommen bei Dir!

      • Marc sagt:

        wie bereits festgestellt, sind wir grundsätzlich auf einer Linie 😉
        dein “aber” muss ich jedoch erwidern, denn dieser Punkt ist doch nur theoretisch, denn bspw. in meinem Wohnort mit über 12.000 Einwohner, gibt es lediglich 1 Anlaufstelle und hier handelt es sich um einen Bahnhofskiosk. Hier fehlt sodann einfach die Marktdurchdringung.

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