Kontoauszüge scheinen eine Herausforderung zu sein

N26 konnte keine Kontoauszüge. Und war mit der Kommunikation dazu überfordert – ich habe berichtet. Erst mit einer Beschwerde bei der BaFin kam eine inhaltlich sinnvolle und nachvollziehbare Antwort. Nun reiht sich die Fidor Bank in die Reihe ein.

In Kurzform: Für November wird ein falscher Kontoauszug ausgeliefert. Der Anfangssaldo wird nicht vom Vormonat gezogen, sondern aus dem September. Somit sind Anfangs- und Endsaldo falsch.

Statt die Kunden zu informieren, kommt kurz nach dem Erstversand eine zweite Hinweismail, dass der Kontoauszug zur Verfügung steht. Fehlinformation: Schaut man daraufhin in sein Konto, steht nicht der korrigierte Kontoauszug zur Verfügung – nein, der Kontoauszug für November ist still und leise entfernt worden.

Kommunikation seitens der Bank bis heute: Null. Auch eine Anfrage beim Kundenservice bleibt unbeantwortet.

Schon peinlich genug, wenn eine Bank keine “Kontoauszüge” kann. Der Verantwortliche für Qualitätssicherung in der Entwicklung sollte vor Scham rot anlaufen.

Aber gut, Fehler können passieren. Aber diese Fehler weder aktiv an die Kunden zu kommunizieren, noch seitens des Kundenservice solche dringlichen Anfragen herauszufiltern und schnellstens zu beantworten – das kann schnell Kunden kosten. Nach wie vor ist für Banken – auch für Startups – das Vertrauen der Kunden die wichtigste Währung.

 

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