Tolle Business-Grafiken für Prezi

Prezi hat in seinem Blog auf „Slide Chooser“ hingewiesen, eine Kollektion von Business-Grafiken, die man für seine eigene Präsentationen kopieren kann. Die Grafiken sind gut nach der Fragestellung sortiert und können farblich leicht an das Schema angepasst werden.

Lohnenswert, sich die Prezi in den eigenen Bestand zu kopieren: http://blog.prezi.com/latest/free-business-friendly-graphics-for-your-next-presentation

The Mathematics of Love – eindrucksvolle Prezi

Lange habe ich nichts mehr zur Prezi geschrieben – meinem persönlichen Lieblingstool um Sachverhalte ansprechend präsentieren zu können. Wie gut das funktionieren kann, zeigt ein beeindruckendes Beispiel von einer TED-Konferenz.

Die Mathematikerin Hannah Fry zeigt mit Prezi „The Mathematics of Love“ eindrucksvoll, dass Mathematik wahrlich nicht langweilig sein muss.

Ein sehenswertes Video:

Power Point in Prezi überführen

Prezi bietet eine einfache Möglichkeit, Power-Point-Folien zu importieren. Noch eleganter ist es, die Folien zunächst in PDF umzuwandeln und dann zu importieren – zumindest hat man dann keine Probleme mit den Formaten.

Damit hat man an sich aber noch nichts gewonnen – der „Prezi-Effekt“ stellt sich erst nach einer intensiven Nachbearbeitung auf. Die sequentielle „Folienschlacht“ muss in ein Gesamtbild überführt werden.

Im Prezi-Blog sind Beispiele für einen Vorher-Nacher-Vergleich veröffentlicht worden. Es finden sich einige schöne Darstellungen wieder, bei denen man gut erkennen kann, wie sich Inhalte retten lassen und trotzdem neu und anspruchsvoll präsentiert werden können.

Design Philosophien von den Meistern

In einem sehr schönen Artikel von Scott Schwertly werden 13 wesentliche Design-Philosophien der großen Meister von Leonardo da Vinci, Bruno Munari und anderen vorgestellt.

Schwertly konstatiert, dass es beim Gestalten einer Präsentation einfach ist, sich auf den Inhalt zu fokussieren und dies ja auch das Wichtigste ist. Man sollte aber nicht vergessen, dass eine nicht engagiert dargestellte Information keinen so großen Effekt haben wird. Oder mit anderen Worten: Design ist wichtig!

Recht hat er! Die Philosophien finden sich hier.

 

Wer Prezi mag, wird EMaze…

…mindestens auch mögen. Zumindest lohnt es sich, einen Blick auf dieses Tool zu werfen.

PowerPoint (oder auch die ähnlich gelagerten Alternativen von Open Office, Apple & Co.) ist schon seit schon Jahrzehnten der Standard zu präsentieren, und langweilt die Zuschauer immer mehr. Egal ob früher die Dia’s oder der Overhead-Projektor – immer wurden alle Inhalte schön sequentiell aufbereitet. Konnte der Betrachter dem nicht folgen: Pech!

Nur wenige Präsentatoren „kitzeln“ aus den Tools mehr heraus und können bei Publikum noch einen Aha-Effekt hervorrufen. Und damit ist nicht gemeint, alle Folienübergänge und Schriftarten nach Belieben zusammenmischen und den Betrachter bestmöglich vom Inhalt wegzulocken.

So kommen immer mehr Alternativen auf dem Markt, die den Weg des klassischen Folien-Präsentierens verlassen (und damit auch dem Präsentator einfache Mittel an die Hand geben, seine Inhalte zu präsentieren). Sicherlich werden auch diese Effekte bei einer höheren Verbreitung zu einer gewissen Langweile führen. Dieser Aspekt alleine ist aber nicht der entscheidende: Prezi verlässt die Sequentialität. Es gibt nur noch eine große Folie auf der man sich bewegt und seinen gesamten Inhalt darstellen muss. Das fordert zunächst den Ersteller, hilft aber dem Publikum beim Verständnis.

Emaze kann man da eher als schickes PowerPoint einordnen. Man hat den „Standard“ nicht so extrem verlassen wie bei Prezi, aber durchaus einen Aha-Effekt gegenüber PowerPoint.

Über sich selbst sagt der Hersteller: „Emaze ist die nächste Generation der Online-Präsentationen, mit der Sie eine tolle Wirkung durch Design und Technology erzielen werden. Alles, was Sie tun müssen, ist eines unserer Templates auszuwählen, um eine tolle Präsentation zu entwerfen. Denn es gibt keine zweite Chance, den ersten Eindruck zu hinterlassen.“

Am besten mal selber anschauen an diesem Beispiel.